Sparsamer Wasserverbrauch und wassersparende Haushaltstechnik

Jederzeit fließend warmes Wasser aus dem Hahn zapfen zu können, erleichtert uns den Alltag ungemein. Aber wussten Sie schon, dass die Warmwasserbereitung nach der Heizung der zweitgrößte Energieverbraucher im Haushalt ist? Das Ändern Ihres persönlichen Verhaltens spart Wasser, Strom und Geld. Der Einsatz wassersparender Haushaltstechnik unterstützt Sie dabei.

Wassersparende Toilettenspülung

Haben Sie noch einen alten Toilettenspülkasten? Dann sollten Sie über ein Um- oder Nachrüsten nachdenken. Alte Spülkästen verbrauchen bei fünf Toilettenspülungen pro Tag knapp 45 Liter Wasser. Mit dem Einbau einer Zwei-Mengen-Spülung oder einer Spül-Stopp-Taste reduzieren Sie die Wassermenge hingegen auf drei beziehungsweise sechs Liter pro Spülgang.

Durchflussbegrenzer und Luftsprudler

Selbstschlussarmaturen stoppen den Wasserfluss nach einer voreingestellten Zeit. Armaturen mit Infrarotsensoren schalten das Wasser durch Nähern und Entfernen der Hände ein und aus. Durchflussbegrenzer sind ringförmige Metalleinsätze, die sich einfach auf die Armaturen aufschrauben lassen. Sie verringern den Leitungsquerschnitt und drosseln so die Durchflussmenge. Ein Luftsprudler (Perlator oder Strahlregler) wird ebenfalls auf die Armatur geschraubt. Er vermischt das Wasser mit Luft. Der Wasserstrahl wirkt somit voll und weich. Durchflussbegrenzer und Luftsprudler werden auch als Einheit angeboten.

Einhebel-Misch-Amaturen

Installieren Sie Einhebelmischer. Durch einen Hebel regulieren diese Modelle die Menge und die Temperatur unabhängig voneinander. Es entfällt das unnötige Wasser laufen lassen, bis Sie endlich die gewünschte Mischtemperatur erreicht haben.

Sparduschkopf

Bei einer 10-Minuten-Dusche verbrauchen Sie etwa 150 bis 170 Liter Wasser. Mit einem Sparduschkopf sparen Sie pro Duschen bis zu 50 Prozent des Wassers. In Sparduschköpfen sorgen integrierte Durchflussbegrenzer, spezielle Düsen oder angesaugte Luft für den sparsamen, aber vollen Strahl.